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Heute

Qualität aus Tradition

Firmengründer Heinrich Dycker schloss am 29. Juni 1929 die Ausbildung zum Werksmeister und Techniker im Möbel- und Bautischlerfach an der Tischlerfachschule in Detmold ab. Aufgrund der Weltwirtschaftskrise war es damals schwierig, einen passenden Arbeitsplatz zu finden. Darum machte er sich selbständig und gründete 1930 in Bokeloh eine für damalige Zeit moderne "Mechanische Bau- und Möbeltischlerei".

In unmittelbarer Nähe des heutigen Standortes, an der gegenüberliegenden Seite der Hase, hatte er seine Werkstatt eröffnet. Der Saal der ehemaligen Gaststätte Nieters war kurzerhand zu einer Produktionsstätte, ausgestattet mit entsprechenden Maschinen, umfunktioniert worden und "wenn in den Wintermonaten Theater gespielt wurde, mussten die Geräte", so der Sohn des Firmengründers, Alfons Dycker, "zur Seite geräumt werden". Als ersten Auftrag durfte der Tischlermeister aus Bokeloh Fenster und Türen für das Elternhaus seines Vaters, Gaststätte und Fährhaus in Lathen-Niederlangen, fertigen und montieren.

Das Gebäude der Firmengündung im Winter 1943-44.
Im Vordergrund die "alte Schule" Bokeloh und die Pennemannbrücke. Rechts hinter der Hasebrücke direkt am Wasser "Nieters Saal": der Ursprung der Tischlerei Dycker

Bau des eigenen Firmengebäudes

Bereits ein Jahr nach der Firmengründung ließ Heinrich Dycker 1931 an der Römerstraße 2 sein eigenes Firmengebäude errichten.

Heinrich Dycker 1932 vor dem Neubau an der Römerstraße 2 in Meppen Bokeloh - auch heute aktueller Standort des Familienunternehmens.

Erweiterung

1932 wurde das Firmengebäude um ein Wohnhaus erweitert. In seiner Tischlerei fertigte er Türen und Fenster aus Massivholz aber auch Möbelstücke, die er in einem Austellungsraum seines Hauses ausstellte.

Stetige Aufwärtsentwicklung

1935 wurde der Betrieb bereits durch einen Anbau vergrößert.

Der zweite Weltkrieg

Heinrich Dycker musste Ende 1939 Soldat werden. In der Zwischenzeit führte seine Ehefrau Rosa Dycker den Betrieb weiter.

Zwangsschließung

Nach kurzer Ausbildung kam er im März 1940 zurück, um den Betrieb wieder zu übernehmen. Jedoch wurde der Betrieb am 1. Juli 1940 zwangsweise geschlossen. Die Gesellen und Heinrich Dycker wurden zur Wehrmacht eingezogen. In der Werkstatt wurde ein Kindergarten eingerichtet.

Trauer

Am 23. Juni 1941 wurde Heinrich Dycker im Krieg getötet.

Neuanfang

1945 wagte Rosa Dycker mit einem angestellten Meister, sowie dem aus dem Krieg heimkehrenden Gesellen und später auch unterstützt von ihren Kindern den Neuanfang.

Familienunternehmen Dycker

1951 begann Sohn Heinz-Hermann Dycker als Mitarbeiter und übernahm schon bald die Betriebsleitung.

Erweiterung der Ausstellungsfläche

1954 wurde ein zusätzlicher Raum, mit einer Ausstellungsfläche für Möbel von ca. 100qm, erstellt.

Abschied

1957 begann Heinz-Hermann Dycker eine Ausbildung zum Gewerbelehrer und verließ daraufhin den elterlichen Betrieb.

Ein neuer Betriebsleiter

1961 wurde der jüngerere Bruder Alfons Dycker neuer Betriebsleiter.

Neue Produktionshalle

Alfons Dycker wird Inhaber des Bertriebes. Im gleichen Jahr errichtete er eine neue Produktionshalle. In diesem Jahr begann er mit der, bis heute sehr erfolgreichen Fertigung hochwertiger Kunststoff-Fenster. So wurde der Betrieb in zwei Bereiche geteilt, die traditionellen Tischlerarbeiten und die Kunststoff-Verarbeitung.

Dycker wächst

Zehn Jahre später wurde die 1965 errichtete Halle verlängert und um zwei weitere Hallenkomplexe erweitert.

Erweiterung der Produktionsflächen

Es geht weiter

Im Jahr 1986 wurde auch der Innenhof mit einer Hallenkonstruktion überbaut.

Überbau des Innenhofs mit einer Hallenkonstruktion

Neue Wege in guter Tradition - Christian Dycker

Seit 1999 führt Christian Dycker das Familienunternehmen nun in der dritten Generation. Nach seiner Ausbildung im Tischlerhandwerk, dem Zivildienst in der Tischlerei der Beschützenden Werkstätten des St. Vitus-Werkes in Meppen-Nödike und Gesellenjahren in einem Lingener Tischlereibetrieb, begann er 1993 sein Studium zum Techniker und Holz- und Innenraumgestalter an der Fachschule für Holztechnik in Hildesheim. Nach erfolgreichem Abschluss und dem Ablegen der Meisterprüfung kehrte er 1997 in das elterliche Unternehmen nach Bokeloh zurück. Am 31.12.1999 übergab Alfons Dycker den Betrieb an Christian Dycker. Seit dem steht er seinem Sohn aber bis heute noch mit Rat und Tat zur Seite.

Erweiterung der Ausstellungsfläche

Im September 2002 schuf Christian Dycker durch umfangreiche Aus- und Umbaumaßnahmen mit einer Gesamtnutzfläche von 350 Quadratmetern ausreichend Platz für eine ansprechende und übersichtliche Präsentation des umfangreichen Lieferprogramms.

Erweiterung der Ausstellungsfläche

Das Unternehmen

Der Betrieb wird heute in der dritten Generation geführt, neben der Familie Dycker arbeiten noch vier weitere qualifizierte Mitarbeiter im Unternehmen.

Am Standort in Meppen/Bokeloh begrüßen wir die Kunden in unseren Ausstellungsräumen und stehen selbstverständlich beratend zur Seite, wenn es um die individuelle Planung ihrer Stücke geht.


Familie Dycker in drei Genationen.